Lena schreibt:
Liegen am Steg in Alcoutim und lassen es uns gut gehen.
Sanluca auf der spanischen Flussseite
Seitdem meine Eltern mit der Bacchus unterwegs sind, verbringe ich das dritte Mal in Folge meine Urlaubstage mit ihnen auf dem Wasser.
2006 waren es knapp zwei Wochen mit Bacchus in der Türkei, 2007 gab es fast vier Wochen Balearen und spanische Küste, dieses Mal sind es 10 Tage portugiesische Algarve mit ein bisschen Spanien für zwischendurch.
Zu reißvoll ist die Möglichkeit einfach nur einen Flug buchen zu müssen, um dann in heimischen Gefilden vor Anker zu gehen. Segel mit den Dreien bedeutet für mich immer jede Menge Ruhe. Fern von meiner trubeligen Heimat Berlin verbringe ich die Tage ohne mich um irgendwas kümmern zu müssen und werde quasi zum Nichtstun gezwungen. Das besondere ist, dass man zum einen viel Zeit hat, um typischen Urlaubstätigkeiten nachzugehen zum anderen ändert sich ständig die Kulisse ohne dass man dazu etwas beitragen müsste. Segeln wird so zu einem „All Inklusive Urlaub“: Einzelzimmer, Bad im Freien, drei Gänge Menüs und das in immer neuer Umgebung, gepaart mit in Watte gepacktem Adventurefeeling. Abgesehen von dem einen langen Schlag von Olaho zum Rio Guardiana mit viel Welle und ordentlichem Kotzgefühl ist dies also der perfekte Urlaub für abenteuerlustige und doch auch gestresste, demnach urlaubsreife, Studentinnen.
