Kap Anamur
Der Wind ist fast weg. Wir motoren nach Bozyazi entlang felsiger Küste und endlosen Gewächshäusern für Bananen.
Auch hier im Hafen liegt außer uns nur noch ein Segelboot. Dass erste dass wie seit Syrien sehen.
Abends geht’s mit dem Dolmus noch zur Burg Anamur.
Eine Bilderbuchburg. Mit ihren Zinnen und 39 Türmen sieht sie so aus, wie man sich eine Burg vorstellt. Es ist die größte und besterhaltene mittelalterliche Burg an der türkischen Küste. Gebaut in der byzantinischen Zeit, von den Kreuzrittern als Nachschublager genutzt und später als Schutz gegen Piraten von kleinarmenischen Fürsten erweitert
Schlafen ist im Moment bei Temperaturen um 30° und mehr schwierig. Wir haben verschiedene Strategien entwickelt. Johannes stürzt sich alle zwei Stunden ins Wasser, duscht sich kalt ab und läutet damit die nächste Schlafrunde ein. Ich versuche möglichst bewegungslos jeden Windhauch zu ergattern. Gegen morgen wird es dann meist erträglich doch dann heißt es aufstehen um möglichst früh ohne Gegenwind gegen Westen zu motoren