Gegen 6:00 tritt eine leichte Beruhigung ein. Vielleicht ist der Schirokko, ein heißer, stürmischer Wind von der Küste Afrikas, vorbei? Laut Beschreibung dauert er einen Tag.
Johannes hat die ruhige Phase genutzt (der Wind bläst immer noch mit bis 20 Knoten) um mit dem Dingi unseren Zweitanker raus zu bringen, damit wir uns daran von der Mole frei ziehen können.
Und der erste Versuch gelingt. Wir sind raus aus der „Mausefalle“.
Nun schnappen wir uns eine freie Boje im Hafenbecken und machen daran fest. Falls der dazu gehörige Fischer kommen sollte, überlegen wir weiter. Nun sind wir erst mal sicher. Kaum liegen wir fest, setzt der Wind wieder mit voller Heftigkeit und Temperaturen über 30° ein.
Nach den „Entsalzungs- und Aufräumarbeiten gibt es dann endlich Frühstück.
Mit allem was der Motor hergibt kämpfen sich die Fischer gegen den Wind in den sicheren Hafen zurück.
Der Wind bleibt zu stark um mit dem Dingi an Land zu fahren.
So verbringen wir den Tag am Schiff und können uns den Ort nur von der Ferne anschauen