Kunstwelt Villamoura
Spektakuläre Ausfahrt bei ziemlich viel Seegang.
Das ist wie eine Runde „Wilde Maus“ dauert nur länger. Aber im Laufe des Nachmittags legten sich die Wellen und nachdem sich das mulmige Gefühl im Magen verflüchtigt hatte, wurde es ein angenehmer Schlag mit bis 20 Knoten Wind.
Nachdem wir die letzten Wochen überwiegend in Olhao und Culatra vor Anker verbracht haben tauchen wir nun in die Kunstwelt der Marina Villamoura ein.
Um die Marina hat sich eine englische Enklave mit Hotels, Apartmenthäusern und Golfplätzen im Überfluss entwickelt Die könnte überall auf der Welt sein. Das hat nix mit dem wahren Portugal zu tun. Portugiesisch ist hier Zweitsprache
Wir liegen an einen komfortablen Steg. Haben Wasser und Strom im Überfluss. Rund um die Marina sind unzählige Geschäfte mit allen möglichen Luxusgütern, Schiffs -und Wohnungsmaklern und natürlich Bistros, Pubs, Restaurants und Karaokebars, alles fest in englischer Hand. Wir finden nur englische Zeitungen und der einzige Marineshop hat keine Seekarte von Madeira. Einen Internetzugang kann man für einen Wucherpreis von 20 euro pro Tag im Marinabüro erwerben, ansonsten gibt es nur ein Internetcafe und dort kann man keinen USB Stick benutzen
Lebensmittelgeschäfte sind in die zweite und dritte Reihe verband worden, hier lässt der noble Eindruck der „Waterfront“ sehr zu wünschen übrig.
Aber wir finden es am Steg klasse, waschen, putzen und räumen, gehen zum Strand und genießen die zwei Tage mit festen Landzugang und Strom.