Flussfahrt
Mit vollem Wasser- und Dieseltank starten wir Richtung Rio Guadiana, Grenzfluss zwischen Portugal und Spanien, gespannt was uns wohl erwartet. Unsere Informationen stammen alle nur vom „Hören-Sagen“. In unserem Revierführer ist der Fluss nur am Rande erwähnt und alle weiteren Beschreibungen gehen nur bis Ayamonte.
Bei der Ausfahrt Richtung Atlantik begegnet uns doch tatsächlich die „Leev Linda“, die auch zum tanken will (in Spanien ist der Diesel viel preiswerter als in Portugal)
Wir freuen uns, Anne und Wille noch mal zu sehen und wünschen uns gegenseitig alles Gute für die weitere Zeit. Ein Wiedersehen gibt es sicherlich erst in Düsseldorf, da sich unsere Segelwege hier trennen
Es ist bewölkt und recht kühl. Immer noch Westwind, die Wellen nicht mehr so hoch.
Aber das „Stück“ Atlantik ist nur ca.3 Seemeilen lang. Danach geht es in den Rio Guadiana.
Eine einsame, leicht hügelige Landschaft tut sich auf.
Ab und an weiße gekalkte Häuser mit roten Ziegeldächern, eingebettet in Obstplantagen, die Bäume in Reih und Glied gepfanzt.
Wir genießen die entspannte Flussfahrt und lassen fünf Stunden die Landschaft an uns vorbei ziehen
Nur Johannes muss darauf achten, dass er immer im tiefen Fahrwasser bleibt.
An Nachmittag erreichen wir Alcoutim und finden einen schönen Platz am Steg und zahlen fuer die Nacht sage und schreibe 7,50 euro mit Strom und Wasser.